Tonlänge oder wie man einen Groove verändern kann

Der bewusste Umgang mit Tonlängen besitzt eine Wichtigkeit, die oft unterschätzt wird. Unten stehen einige Beispiele, wie man einen Groove verändern kann, indem man mit den Tonlängen der einzelnen Noten spielt. Ausgegangen bin ich von einem Grundpattern, welches jeder kennt und in praktisch jeder Rockballade vom Bassisten gespielt wird. Durch das Verändern der Tonlängen der einzelnen Noten wird dieser Groove in seiner Wirkung entscheidend verändert. Die Wahl, auf welche Art man dieses Pattern spielt, hängt dabei vom Tempo des Songs, vom Kontext im Allgemeinen und natürlich von der Stilrichtung ab. Ist es ein Rocksong, eine Ballade, ein Funksong, usw.

Wichtig zu wissen ist folgendes: Oft werden Patterns oder die ganze Notation von Stücken lesbar gemacht, indem man sie mit möglichst wenig Noten und Pausen notiert. Die Notation der Tonlängen sind dabei oft nicht absolut gemeint, sondern lassen viel Raum für eigene Interpretationen. Klar definiert ist der Beginn der Note, die Tondauer ist "interpretierbar". Dass heisst für den Musiker, dass er Notationen immer interpretieren kann und muss.

Probiere also zukünftig beim Spielen nach Noten selbständig verschiedene Variationen/Interpretationen aus. Dies ist ganz entscheidend für den Groove und das Feeling der gespielten Basslinie.

5.0 bei 1 Stimmen

Tags

Bass-Lektion Groove Notation Rhythmik Tonlänge

Schreib den ersten Kommentar.

max. 1000 Zeichen

Ehrverletzung/Beleidigung: Um einen angenehmen, sachlichen und fairen Umgang miteinander zu gewährleisten, publizieren wir keine Beiträge, die sich im Ton vergreifen. Dazu gehören die Verwendung von polemischen und beleidigenden Ausdrücken ebenso wie persönliche Angriffe auf andere Diskussionsteilnehmer.

Rassismus/Diskriminierung: Es ist nicht erlaubt, Inhalte zu verbreiten, die unter die Schweizerische Rassismusstrafnorm fallen und Personen aufgrund ihrer Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen oder zu Hass aufrufen. Diskriminierende Äusserungen werden nicht publiziert.

Anschuldigung/Verleumdung: Wir dulden keine Anschuldigungen gegen einzelne Personen oder Unternehmen.

Vulgarität: Wir publizieren keine Kommentare, die Fluchwörter enthalten oder vulgär sind.

Werbung: Eigenwerbung, Reklame für kommerzielle Produkte oder politische Werbung haben keinen Platz in Onlinekommentaren. Ebenso unzulässig sind Aufrufe zu Protesten, Vereinigungen oder politischen Aktionen.

Links: Beiträge mit Links werden nicht publiziert.

Regeldiskussionen: Die Kommentarspalte ist kein Platz, um über die Kommentarrichtlinien zu verhandeln. Freischaltdiskussionen werden grundsätzlich nicht publiziert.

Generell gilt: Wir sperren Nutzer, die sich wiederholt nicht an diese Regeln halten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass kein Recht auf Publikation von Kommentaren besteht.