Reine, kleine, grosse, verminderte und übermässige Intervalle, der Tritonus

Die Intervalle

Das Wort Intervall stammt ursprünglich aus dem lateinischen, in der Musik steht es für den Abstand zwischen zwei Tönen. Die Namen der Intervalle sind durch einfaches Abzählen der Tonstufen einer Dur-Tonleiter entstanden. Benennt werden diese Stufen wiederum mit lateinischen Wörtern. Um musikalische Vorgänge zwischen Musikern mitteilen und erklären zu können, einigte man sich auf bestimmte Zeichen und Symbole. Die informativste aber auch komplexeste solche Symbolschrift ist die Notenschrift. Die Notenschrift ist eine "Sprache" und dient dazu, Vorgänge im Bereich der Musik zwischen einzelnen Musikern auszutauschen.

Die reinen Intervalle

Diese lassen sich direkt aus den ersten vier Tönen der Teiltonreihe ableiten. Die Teiltonreihe auf dem Bass wird durch das Spielen der Flageolettetöne ersichtlich. Bei den reinen Intervallen handelt es sich die Prim, die Quarte, die Quinte und die Oktave.

Grosse und kleine, verminderte und übermässige Intervalle

Die Prim, Quarte, Quinte und Oktave werden als reine Intervalle bezeichnet. Alle weiteren Tonabstände müssen zur genaueren Bezeichnung in grosse und kleine Intervalle unterteilt werden. Dies gilt also für die Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen.

Der Tritonus

Das Intervall zwischen c und f# ist gleichzeitig eine übermässige Quart, aber auch eine verminderte Quint. Der Ton f# teilt die Oktave auch in zwei gleiche Intervalle, den sogenannten Tritonus.

Tagged: Bass-Lektion, Harmonielehre
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1 Kommentare

von Esra S. am 4. Juli 2011 um 00:10 Uhr

Hallo, ich würde gerne wissen, ob das Kreuz die Intervalle grundsätzlich immer vergrößert und das b vermindert. Ich hab ein Buch da steht, dass das Kreuz das Intervall vermindert und das b vermindert und in einem anderen Buch steht das wieder andersherum. War das einfach zu einem Beispiel oder wierum ist das jetzt?

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