Zooma

von John Paul Jones

Zooma

Während Jimmy Page und Robert Plant die Fackel des Led Zeppelin-Erbes mit wechselndem Erfolg bei Projekten wie The Firm, Honeydrippers, Coverdale/Page und Page/Plant weiter trugen, machte sich John Paul Jones seine Hände auf künstlerischem Gebiet schmutzig und produzierte mit den Butthole Surfers Independent Worm Saloon, arbeitete an Filmmusik und kooperierte mit der radikalen Punk-Diva Diamanda Galas.

Es ist daher auch nicht überraschend, daß einige der Tracks auf dem mutigen ersten Soloalbum Zooma ein solches Post-Punk Feuer ausstoßen: Der einballernde Titel-Track wird eingehüllt in eine plätschernde Soundcollage und hämmert ein JPJ Bass-Riff mit einem "üblen Gitarrensolo" des Butthole Surfers Mitglied Paul Leary. Jones nimmt selbst dort noch Zeppelin wie seinen persönlichen Besitz in Anspruch, wenn er längst darüber hinaus wächst. "Snake Eyes", ein düsteres Blues Epos, das die Musik eines Streichorchesters rund um das phantastische Orgelspiel von Jones arrangiert, erinnert an "When The Levee Breaks", allerdings beeinflußt von Igor Stravinsky oder Bernard Herrmann; und man kann die Anklänge an "Trampled Under Foot" in den Bass-Figuren von "B. Fingers" nicht überhören. Das Instrumentalwerk Zooma unterstreicht die maßgebliche Rolle von Jones bei Zeppelin, sein tonangebendes und immer noch vitales Baßspiel und seine Ei...na, sagen wir, Courage.
--James Rotondi

Tracklist

  1. Zooma
  2. Grind
  3. The Smile Of Your Shadow
  4. Goose
  5. Bass 'n' Drum
  6. B. Fingers
  7. Snake Eyes
  8. Nosumi Blues
  9. Tidal

Produktinformation

Erscheinungsdatum 11. Februar 2005

Tags

Bass-Album John Paul Jones Rock

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