Bass-Riffs (30) / Tag: Berühmte Bass-Riffs
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I Got You (I Feel Good) von James Brown
Das Bassriff zu I Got You (I Feel Good) von James Brown ist ein Klassiker. Die Akkorde und Basslinie folgen einem 12-taktigen Blues in D, wobei die Breaks am Ende des Verses das starre Schema auflockern. I Feel Good wurde im Jahr 1965 als Single und ein Jahr später auf dem gleichnamigen Album veröffentlicht. Der Song gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Songs von James Brown.
Turn On, Tune In, Cop Out von Freak Power
Die Basslinie zu Turn On, Tune In, Cop Out von Freak Power hat Ohrwurmcharakter: ein souliges Bassriff, gewürzt mit einer Prise Cha-cha-cha. Einmal gehört, vergisst man dass Bassriff nicht wieder. Der Song wurde im Jahr 1995 mit dem Album Drive Thru Booty veröffentlicht und wurde vor allem mit Hilfe einer Jeans-Werbung zum heimlichen Sommerhit.
Soul Man von Blues Brothers
Die Basslinie zu Soul Man von den Blues Brothers besteht aus einem bestechend einfachen Bass-Riff. Vier Töne aus der Dur-Pentatonik und ein einfacher Sechzehntel-Rhythmus ergeben ein grooviges Riff. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Die Originalversion von Soul Man wurde 1967 von Sam & Dave auf dem Album Soul Men veröffentlicht.
Good Times von Chic
Die Basslinie zum Disco-Klassiker Good Times von Chic ist noch immer ein Knaller. Der Bass ist groovig gespielt, mit einem drückenden und mitten-lastigen Sound, der so richtig in die Beine fährt. Der Song wurde vom Bassisten Bernard Edwards und Nile Rodgers komponiert und im Jahr 1979 als zweite Single des Albums Risqué veröffentlicht. Er wurde in der Folge zu einem der meist gesampelten Songs der Musikgeschichte und Inspirationsquelle für viele andere Songs.
I Can't Help Myself (Sugar Pie, Honey Bunch) von The Four Tops
Die Basslinie zu I Can't Help Myself von den Four Tops ist eine typische Motown-Basslinie. Das Bassriff ist smooth gespielt, hat durch die vorgezogenen Achtelnoten viel Drive und stammt von James Jamerson, dem Bassisten der Funk Brothers und Hausband von Motown. Komponiert und produziert wurde der Song vom Haupt-Produktionsteam Holland - Dozier - Holland, veröffentlicht im Jahr 1965 und wurde in den 60er-Jahren zum bekanntesten Hit des Labels.
Oh Yeah von Yello
Die Basslinie zum Song Oh Yeah von Yello wird zwar von einem Synthesizer gespielt, macht aber auch auf dem E-Bass viel Spass. Das Bassriff tönt mit dem Handballen gedämpft (Palm Mute) und mit Plektrum gespielt am Besten. Oh Yeah wurde 1985 auf dem Album Stella veröffentlich.
Guantanamera von Pete Seeger
Die Basslinie zum Song Guantanamera wird über den Vers und Refrain gespielt, und sowohl rhythmisch als auch melodisch variiert. Das Lied Guantanamera geht in seiner heute verbreiteten Fassung zurück auf eine Guajira-Melodie. Die Guajira ist ein kubanischer Musikstil, der sich ursprünglich auf den Kanarischen Inseln entwickelt haben soll und durch die Kolonialisierung nach Kuba gelangte und sich mit der Musikkultur afrikanischer Sklaven zum Son vermischte.
Oye Como Va von Carlos Santana
Oye Como Va wurde vom Latin Jazz und Mambo Musiker Tito Puente 1963 geschrieben und später durch die Veröffentlichung auf dem Album Abraxas von Santana berühmt. Der Song erreichte gute Platzierungen in den Hitparaden und bedeutete Carlos Santanas Durchbruch. Der Song hat den klassischen Rhythmus und das Tempo eines cha-cha-cha (ein Stil der kubanischen Musik). Die Basslinie ist einfach, besteht nur aus Achtelnoten und wird beinahe unverändert über den ganzen Song gespielt. Die Noten werden relativ kurz und akzentuiert gespielt.
I Wish von Stevie Wonder
I Wish ist ein Hit von Stevie Wonder und wurde im Jahr 1976 als Single und Song des Albums Songs in the Key of Life veröffentlicht. Die Single erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 und der Soul Single Charts. Zentraler Bestandteil des Songs ist die Achtelnoten-Basslinie, die mehr oder weniger durch den ganzen Song fortgesetzt wird. Die Tonart ist wie bei vielen anderen seiner Hits Eb-Moll, also keine typische Gitarrentonart. Die Noten der Basslinie werden kurz und akzentuiert gespielt. Neben Tönen aus der Moll-Tonleiter werden vor allem im B-Teil des Songs viele chromatische Durchgangstöne eingesetzt.
Papa Was a Rollin’ Stone von The Tempations
Papa Was a Rollin' Stone von den Temptations ist eine jener Basslinien, die jeder kennt. Der Song wurde im Original von der Motown-Gruppe The Undisputed Truth aufgenommen, wurde aber erst mit der Version von den Temptations ein Millionenseller. Das Bass-Riff besteht aus fünf Noten und wird durch den ganzen Song unverändert gespielt. Die Töne werden alle kurz und akzentuiert gespielt. Es gibt übrigens Diskussionen darüber, ob der Auftakt (der letzte Achtel in der Notation) ein A oder ein Ab ist, oder ob James Jamerson, Bob Babbitt, Eddie Watkins oder ein anderer Motown-Bassist diese Basslinie eingespielt hat. Auf jeden Fall ist es ein toller Song und eine ebensolche Basslinie!









