Bass-Riffs (86)
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Oh Yeah von Yello
Die Basslinie zum Song Oh Yeah von Yello wird zwar von einem Synthesizer gespielt, macht aber auch auf dem E-Bass viel Spass. Das Bassriff tönt mit dem Handballen gedämpft (Palm Mute) und mit Plektrum gespielt am Besten. Oh Yeah wurde 1985 auf dem Album Stella veröffentlich.
Guantanamera von Pete Seeger
Die Basslinie zum Song Guantanamera wird über den Vers und Refrain gespielt, und sowohl rhythmisch als auch melodisch variiert. Das Lied Guantanamera geht in seiner heute verbreiteten Fassung zurück auf eine Guajira-Melodie. Die Guajira ist ein kubanischer Musikstil, der sich ursprünglich auf den Kanarischen Inseln entwickelt haben soll und durch die Kolonialisierung nach Kuba gelangte und sich mit der Musikkultur afrikanischer Sklaven zum Son vermischte.
Put It Where You Want It von The Crusaders
Die Basslinie zu Put It Where You Want It von The Crusaders ist groovig gespielt, mit vielen vorgezogenen Achtelnoten, die den Rhythmus nach vorne treiben. The Crusaders ist eine der populärsten Jazz-Fusionbands der 70er Jahre, vor allem nachdem sich der Gitarrist Larry Carlton den ursprünglichen Jazz Crusaders anschloss. Die Songs der Band zeichnen sich durch attraktive Melodieführung und einen unverkennbaren und eleganten Groove aus.
Stratus von Billy Cobham
Die Basslinie zum Fusion-Song Stratus von Billy Cobham geht ganz schön in die Finger. Sie besteht im A-Teil des Songs aus einer Basslinie mit durchgehenden 16tel-Noten. Im B-Teil doppelt der Bass eine Unisono-Melodie mit dem Keyboard und der E-Gitarre, danach geht's zurück zum A-Teil. Natürlich wird ganz im Sinne der Improvisation die Basslinie immer leicht variiert. Hammer! Billy Cobham ist ein panamaischer Fusion- und Jazz-Schlagzeuger, der mit seiner ersten Solo-Platte Spectrum zweifellos Jazz-Rock-Geschichte geschrieben hat.
Eddie Who von Eddie Harris
Eddie Who ist ein Song des US-amerikanischen Tenorsaxophonisten Eddie Harris. Harris gilt als einer der populärsten Jazzmusiker seiner Tage und war der erste Jazzmusiker, der eine Goldene Schallplatte erhielt. Im Song Eddie Who spielt der Bassist eine einfache groovige Basslinie mit einer vorgezogenen Achtelnote. Dieses Riff wird dann während des Songs variiert und ausgebaut.
Oye Como Va von Carlos Santana
Oye Como Va wurde vom Latin Jazz und Mambo Musiker Tito Puente 1963 geschrieben und später durch die Veröffentlichung auf dem Album Abraxas von Santana berühmt. Der Song erreichte gute Platzierungen in den Hitparaden und bedeutete Carlos Santanas Durchbruch. Der Song hat den klassischen Rhythmus und das Tempo eines cha-cha-cha (ein Stil der kubanischen Musik). Die Basslinie ist einfach, besteht nur aus Achtelnoten und wird beinahe unverändert über den ganzen Song gespielt. Die Noten werden relativ kurz und akzentuiert gespielt.
I Wish von Stevie Wonder
I Wish ist ein Hit von Stevie Wonder und wurde im Jahr 1976 als Single und Song des Albums Songs in the Key of Life veröffentlicht. Die Single erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 und der Soul Single Charts. Zentraler Bestandteil des Songs ist die Achtelnoten-Basslinie, die mehr oder weniger durch den ganzen Song fortgesetzt wird. Die Tonart ist wie bei vielen anderen seiner Hits Eb-Moll, also keine typische Gitarrentonart. Die Noten der Basslinie werden kurz und akzentuiert gespielt. Neben Tönen aus der Moll-Tonleiter werden vor allem im B-Teil des Songs viele chromatische Durchgangstöne eingesetzt.
Papa Was a Rollin’ Stone von The Tempations
Papa Was a Rollin' Stone von den Temptations ist eine jener Basslinien, die jeder kennt. Der Song wurde im Original von der Motown-Gruppe The Undisputed Truth aufgenommen, wurde aber erst mit der Version von den Temptations ein Millionenseller. Das Bass-Riff besteht aus fünf Noten und wird durch den ganzen Song unverändert gespielt. Die Töne werden alle kurz und akzentuiert gespielt. Es gibt übrigens Diskussionen darüber, ob der Auftakt (der letzte Achtel in der Notation) ein A oder ein Ab ist, oder ob James Jamerson, Bob Babbitt, Eddie Watkins oder ein anderer Motown-Bassist diese Basslinie eingespielt hat. Auf jeden Fall ist es ein toller Song und eine ebensolche Basslinie!
I Got the Feelin' von James Brown
Diese Basslinie zum Song I Got the Feelin' von James Brown ist ein schönes Beispiel, wie einfachste Bass-Riffs unheimlich swingen und grooven können. Der Bassist spielt ein einfaches Pattern, welches nur leicht variiert wird. Wie in diesem Stil üblich, wird dieses Pattern mehr oder weniger über den ganzen Song gespielt. Der Bass bewegt sich dabei mit Ausnahmen von chromatischen Annäherungsnoten auf dem Grundton und der Oktave.
Viertaktiges Bassriff mit vorgezogenen Achtelnoten und chromatischen Durchgangstönen
Die chromatischen Figuren sind das Merkmal dieses Bass-Riffs in E. Hinzu kommen die vorgezogenen Achtelnoten auf die Schläge 2+ und 4+, welche die Basslinie nach vorne treiben. Das zweitaktige Motiv wird wiederholt und im vierten Takt variiert. Als Tonmaterial werden viele chromatische Durchgangstöne eingesetzt. Dieses Bass-Riff tönt unisono mit z.B. der E-Gitarre sicher sehr gut.








