Bass-Riffs (86)

100 Yard Dash - Raphael Saadiq

100 Yard Dash - Raphael Saadiq

Jeder Track dieses Albums hört sich an, wie von einem Stevie Wonder Album von '65 - '70. Und das ist gut so. Natürlich ist es ein Konzeptalbum und durchzogen von Motown Beats, souligen Gitarren Riffs und aufheulenden Hintergrundgesängen. Schön, dass es solche Musik noch heute gibt. Nicht nur auf Platte, sonder aktiv produziert und performt. Raphael Saadiq ist ein Muss für jeden ernstzunehmenden Soul-Fan. Die Basslinie in 100 Yard Dash ist spärlich, etwas hinter dem Beat, aber immer 100% groovend. Einfach toll gespielt!


I Got You (I Feel Good) von James Brown

I Got You (I Feel Good) von James Brown

Das Bassriff zu I Got You (I Feel Good) von James Brown ist ein Klassiker. Die Akkorde und Basslinie folgen einem 12-taktigen Blues in D, wobei die Breaks am Ende des Verses das starre Schema auflockern. I Feel Good wurde im Jahr 1965 als Single und ein Jahr später auf dem gleichnamigen Album veröffentlicht. Der Song gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Songs von James Brown.


Get Up (I Feel Like Being a) Sex Machine von James Brown

Get Up (I Feel Like Being a) Sex Machine von James Brown

Bootsy Collins spielt auf der Originalaufnahme aus dem Jahre 1970 einen funky groovigen Bass. Er variiert dabei ständig den Rhythmus und die Basslinie, spielt also in praktisch jedem Takt eine "andere" Basslinie. Von Sex Machine gibt es unzählige Aufnahmen, zu den Besten gehört definitiv die Originalaufnahme. Der Song gehört zum Pflichtprogramm jedes Bassisten!


Turn On, Tune In, Cop Out von Freak Power

Turn On, Tune In, Cop Out von Freak Power

Die Basslinie zu Turn On, Tune In, Cop Out von Freak Power hat Ohrwurmcharakter: ein souliges Bassriff, gewürzt mit einer Prise Cha-cha-cha. Einmal gehört, vergisst man dass Bassriff nicht wieder. Der Song wurde im Jahr 1995 mit dem Album Drive Thru Booty veröffentlicht und wurde vor allem mit Hilfe einer Jeans-Werbung zum heimlichen Sommerhit.


Soul With A Capital "S" von Tower Of Power

Soul With A Capital "S" von Tower Of Power

Soul With A Capital "S" ist ein weiterer Tower Of Power Klassiker, der 1993 mit dem Album T.O.P. veröffentlicht wurde. Rocco Prestias Basslinie groovt einmal mehr gewaltig! Dies erreicht er durch sein präzises Spiel und seine ausgeprägte Muting-Technik mit der linken Hand, wodurch sein Sound sehr perkussiv klingt.


Come On, Come Over von Jaco Pastorius

Come On, Come Over von Jaco Pastorius

Als Jacos Debut-Album 1975 auf den Markt kam, war das Echo unglaublich. Wie kein anderer hat er den Bass zum Soloinstrument gemacht und mit seinem singenden Fretless-Sound alle Bassisten beeinflusst. Come On, Come Over ist das einzige Stück mit Gesang (von Sam & Dave). Man hört auf dieser Aufnahme vor allem im B-Teil die typischen Jaco Sechzehntel-Grooves, synkopiert und angereichert mit vielen Dead-Notes.


Diggin' On James Brown von Tower of Power

Diggin' On James Brown von Tower of Power

Francis Rocco Prestia ist der Meister der 16tel-Funkgrooves und Diggin' On James Brown ein schönes Beispiel für seinen Stil. Typisch dafür sind die treibenden, stark synkopierten 16tel-Basslinien und der perkussive Charakter seines Sounds, den er durch ausgeprägtes Left-Hand-Muting erreicht. Nicht umsonst wird Rocco von unzähligen E-Bassisten als Vorbild genannt.


Soul Man von Blues Brothers

Soul Man von Blues Brothers

Die Basslinie zu Soul Man von den Blues Brothers besteht aus einem bestechend einfachen Bass-Riff. Vier Töne aus der Dur-Pentatonik und ein einfacher Sechzehntel-Rhythmus ergeben ein grooviges Riff. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Die Originalversion von Soul Man wurde 1967 von Sam & Dave auf dem Album Soul Men veröffentlicht.


Good Times von Chic

Good Times von Chic

Die Basslinie zum Disco-Klassiker Good Times von Chic ist noch immer ein Knaller. Der Bass ist groovig gespielt, mit einem drückenden und mitten-lastigen Sound, der so richtig in die Beine fährt. Der Song wurde vom Bassisten Bernard Edwards und Nile Rodgers komponiert und im Jahr 1979 als zweite Single des Albums Risqué veröffentlicht. Er wurde in der Folge zu einem der meist gesampelten Songs der Musikgeschichte und Inspirationsquelle für viele andere Songs.


I Can't Help Myself (Sugar Pie, Honey Bunch) von The Four Tops

I Can't Help Myself (Sugar Pie, Honey Bunch) von The Four Tops

Die Basslinie zu I Can't Help Myself von den Four Tops ist eine typische Motown-Basslinie. Das Bassriff ist smooth gespielt, hat durch die vorgezogenen Achtelnoten viel Drive und stammt von James Jamerson, dem Bassisten der Funk Brothers und Hausband von Motown. Komponiert und produziert wurde der Song vom Haupt-Produktionsteam Holland - Dozier - Holland, veröffentlicht im Jahr 1965 und wurde in den 60er-Jahren zum bekanntesten Hit des Labels.


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